Essen in Malawi: Nsima und immer wieder Nsima

   

Wir leben nun genau ein Jahr in Malawi und haben so nun erstmals einen Jahreszyklus mit seiner fast 8 monatigen Trockenzeit und entsprechenden Regensaison miterlebt.

Eines der wichtigsten Themen für die Menschen ist die jährliche MAIS – ERNTE, die am Ende der Regenzeit im März/April ansteht. Bei uns im Süden des Landes kam der Regen in diesem Jahr viel zu spät. Die Felder vertrockneten und die Ernte viel entsprechend schlecht aus. 85% der Menschen leben auf dem Lande und sind Subsistenzbauern. Es wird Mais angebaut, in geringerem Umfang auch Kartoffeln, Maniok und Erdnüsse. Allerdings dominiert Mais, der zu Nsima verarbeitet wird, einem sehr sättigenden Maisbrei. Nsima schmeckt ein wenig wie zu fester Griesbrei und wird grundsätzlich mit den Fingern gegessen. In der Regel gibt es dazu ein wenig Kohl, Tomaten oder etwas Spinat. An Festtagen wird Nsima mit Chicken serviert. Nsima fehlt bei keinem Gericht, ist quasi die die deutsche Kartoffel im Süden Afrikas.

 

 

 

 

Für uns in den Städten gibt es jederzeit alles zu kaufen. Auch auf frisches Obst und Gemüse müssen wir nicht verzichten, dank eines wunderbaren Marktes hier in Zomba. Lucy, unsere Perle, kann Frischkäse in unterschiedlichen Varianten selbst herstellen, so haben wir hier eine Mischung aus deutsch-malawischer Küche.